Ja, ich fühle mich angesprochen, wenn ich in einer Stellenanzeige „LKW-Fahrer/-in gesucht“ lese. Es beruhigt mich, wenn ich in einem von Pilot/-innen gesteuerten Flugzeug sitze, und wenn Astronaut/-innen auf die ISS geschickt werden, finde ich das großartig. Ich halte das Gendern für einen wichtigen Teil der modernen Schreibkultur!

Nun hat diese Webpage jedoch die Betreuung von Schüler/-innen und Student/-innen durch Lehrer/-innen, die entweder Akademiker/-innen, Wissenschafter/-innen, fortgeschrittene Lehramtstudent/-innen, Muttersprachler/-innen und Nicht-Muttersprachler/-innen sind, zum Inhalt.

Die Auswirkungen dieser Situation auf die Lesbarkeit des Textes schienen mir so gravierend, dass ich mich entschlossen habe, auf das Gendern zu verzichten und stattdessen an dieser Stelle mit aller Deutlichkeit darauf hinzuweisen, dass mit den Worten Schüler, Student, Lehrer, Akademiker, Wissenschafter, Lehramtstudent, Muttersprachler und Nicht-Muttersprachler in jedem Fall sowohl Mädchen als auch Jungs bzw. Frauen als auch Männer gleichermaßen angesprochen werden.

Mit der Bitte um Verständnis,

 

Dr. Karin Kloiber, Schulleiterin